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OWV – RSA 2018-09-01T11:01:06+00:00

Verbroedering OWV – RSA

Al van bij het prille begin onderhoudt onze club zeer goede contacten met de Radsport Abteilung van de VFB Unzhurst uit Ottersweier.
Ottersweier situeert zich een 30-tal km ten zuiden van Baden-Baden in de Duitse deelstaat Baden-Württemberg. Deze contacten zijn ontstaan in het kader van de verzustering van de gemeente Westerlo en de gemeente Ottersweier.
In de loop der jaren is de band tussen de mensen van beider verenigingen uitgegroeid tot een niveau dat deze van de vereniging overstijgt. Er zijn reeds verschillende wederzijdse uitnodigingen geweest om een zilveren huwelijksfeest of een vijftigste verjaardag te vieren.
De beide clubs zoeken elkaar regelmatig op. Zo is het voor de Oevelse WielerVrienden reeds een traditie geworden jaarlijks deel te nemen aan de Rheintal Rundfahrt, een organisatie van de RSA Unzhurst. Deze  fietstocht van 150 km voert de deelnemers vanuit Unzhurst, gelegen in de Rijnvlakte, via de Schwarzwald Hochstrasse terug naar Unzhurst.
Verder is er de twee-jaarlijkse fietstocht tussen Unzhurst-Ottersweier en Westerlo. Deze fietstocht van 500 km wordt afwisselend georganiseerd door de RSA en de OWV. Gestart werd er in 1989 door de RSA Unzhurst met een tocht vanuit Unzhurst-Ottersweier naar Oevel-Westerlo. Het jaar nadien werd de rit in omgekeerde richting overgedaan door de OWV. Uit praktische overwegingen werd toen besloten de tocht slechts om de twee jaar te maken.

De Rheintal Rundfahrt

Traditioneel rijden we elk jaar meestal het tweede weekend van juni de “Rheintal Rundfahrt”.

We vertrekken met een delegatie van de OWV voor een weekend of langer naar het “Scharzwald”.

Als we dan toch daar vertoeven rijden we nog enkele andere ritten in dit prachtige gebied.

Eén daarvan is de “Ulmer maibock” rit. Op het einde van deze rit komen we aan in de familiebrouwerij van Ulm.

Hier drinken we met veel plezier de Ulmer maibock.

Nieuws uit het Scharzwald 2018

500 Kilometer im Zeichen der Freundschaft

Radsportler aus Westerlo-Oevel trotzen auf Etappenfahrt nach Unzhurst der sengenden Hitze

Ottersweier-Unzhurst/Westerlo (red). Acht Mitglieder der Oevelse Wielervrienden (OWV) machten sich mit ihren Rennrädern auf den Weg vom belgischen Westerlo-Oevel nach Ottersweier. Ziel war der Besuch der befreundeten Radsportabteilung (RSA) des VfB Unzhurst. Die circa 500 Kilometer lange Strecke bewältigen die Radler in drei Tagesetappen. Dieser Besuch mit den Rennrädern, der alle zwei Jahre im Wechsel erfolgt, gehört nunmehr seit 29 Jahren zum festen Bestandteil der Programme beider Vereine.

Auf ihrer ersten Etappe erreichten die OWV-Radler die Stadt Prüm einige Kilometer hinter der deutsch-belgischen Grenze. Am nächsten Morgen gingen sie dann ihre zweite Etappe an. Am selben Tag machte sich auch eine Gruppe mit sieben RSA-Radlern von Unzhurst aus auf den Weg. Das Ziel beider Gruppen war Homburg bei Zweibrücken.

Bereits am Vormittag machten hochsommerliche Temperaturen den Sportlern zu schaffen. Am Nachmittag zeigte die Sonne dann so richtig, was sie kann. Bei Temperaturen knapp unter 40 Grad Celsius wurde auch der letzte Tropfen Wasser in den Trinkflaschen geleert. In Homburg angekommen, waren aber die Strapazen und die Hitze des Tages bei einem Begrüßungstrunk bald vergessen. Und nach dem Abendessen in einem urigen, traditionsreichen Wirtshaus konnten wieder genügend Kräfte für die dritte und letzte Etappe gesammelt werden.

Diese starteten dann beide Gruppen zusammen, um gemeinsam die letzten 150 Kilometer nach Unzhurst zu bewältigen. Auch hier war angesichts der Hitze eine gefüllte Wasserflasche unverzichtbares Utensil beim Radfahren. Bei einem Zwischenstopp in Soufflenheim (Elsass) warteten bereits weitere RSA-Mitglieder mit ihren Rennrädern auf die belgisch-deutschen Radsportler. Nach einer herzlichen Begrüßung und kühlenden Erfrischung setzte sich dann eine Rennradgruppe, die jetzt auf 23 Fahrerinnen und Fahrer angestiegen war, weiter in Richtung Unzhurst in Bewegung.

In den folgenden drei Tagen wartete ein vollgepacktes Besuchsprogramm auf die belgischen Freunde. Es startete mit einer kleinen, entspannenden Radtour. Nachmittags standen dann ein Besuch des Turenne-Museum in Sasbach und eine Besichtigung einer kleinen Landgasthof-Brauerei in Obersasbach auf dem Programm. Tags darauf fuhren alle gemeinsam von Bühl aus mit dem Zug nach Achern und weiter mit dem Bus zum Mummelsee. Am Hornisgrindeturm wartete bereits Bürgermeister Reinhard Schmälzle aus Seebach auf die Gruppe. Er informierte über die Geschichte der Hornisgrinde, den Bau des 23 Meter hohem Turmes aus Bundsandstein und über die spätere militärische Nutzung des Gebiets. Eine Besichtigung des Hornisgrindeturms und ein anschließendes Bauernvesper rundeten den Morgen ab. Frisch gestärkt wanderte die Gruppe am Nachmittag zum etwas kleineren Bismarckturm, dem Fernsehturm und weiter zur Unterstmatt. Viel zu erzählen und zu lachen gab es dann beim „Abend der Freundschaft“ im Bienen-, Natur- und Wasserzentrum Balzhofen. Vor der Heimreise wurde noch der Westwallstollen in Neuweier besucht, der im Jahr 1940 von der deutschen Wehrmacht als Teil der westlichen Grenzverteidigung in einen Granitberg getrieben wurde. Nach dem Mittagessen in Geroldsau verabschiedeten sich die belgischen Freunde und fuhren mit Autos wieder nach Hause. Was bleibt sind die Erinnerungen an eine schöne, sonnendurchflutete, dreitägige Etappenfahrt mit dem Rennrad, erlebnisreiche Tage in der Partnergemeinde und die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Jahr 2020 in Oevel. Hier dürfen sich dann die RSA-Radsportler auf der langen Strecke nach Belgien beweisen.

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